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So kann man verlieren

Die 2. Herren bekamen es zum Saisonstart gleich mit dem vermutlich schwersten Brocken zu tun. Zu Gast war der BOL-Absteiger, die SSG Metten, die als Saisonziel den direkten Wiederaufstieg ausgegeben haben.
Eine Mannschaft, gespickt mit technisch starken und robusten Spielern, die durch die Bank höherklassige Erfahrung sammeln konnte.
Die Parole auf ASV-Seite vor Anpfiff war klar. Alles geben und 60 Minuten dagegen halten und dann wird man sehen, was am Ende dabei rauskommt.
Und dies funktionierte über 95% der Spielzeit wunderbar. Eine kleine Phase von 3 bis 4 Minuten gab am Ende den Ausschlag.
Man kam super ins Spiel. Vorne kombinierte man gut und spielte bis zur echten Chance und die wurde dann auch verwertet. In der Abwehr musste man sich Anfangs noch zurecht finden und kassierte 2 3 einfache Tore über Außen. Nach 10 Minuten stand es so 6:6. Man hielt mit und konnte beim 8:7 sogar in Führung gehen.
Doch dann machte sich die individuelle Klasse der Mettener Haudegen bemerkbar. Im Angriff lies man 2 Chancen liegen, Metten nutzte dies geschickt aus und konnte so bis zur Halbzeit auf 10:13 stellen.
Eine super erste Halbzeit, in der alles trainierte super umgesetzt wurde und man den körperlich überlegenen Gegner richtig forderte.
Hier wollte man aufbauen und die Chancen nutzen um zu verkürzen und das Spiel wieder ausgeglichen gestalten zu können, denn der Druck lag trotzdem bei der SSG Metten.
Mit klasse Einsatz, sowohl in der Abwehr, wie auch im Angriff, einer super Einstellung, cleverem Spiel und einem überragenden Matze Schäfer im Tor, kämpfte man sich zurück ins Spiel und nach 40 Minuten beim 15:15 war das Spiel wieder offen. Und dies sollte auch noch 10 weitere Minuten so anhalten. Metten legte vor, Dachau glich aus. Bis zum 18:19. Dann machte sich auch die Klasse des Gästetorhüters Petr Foltyn bemerkbar, die er in der 1. Halbzeit bereits andeutete. Er vereitelte 3 100%ige Chancen und in der Abwehr leistete man sich die 2 3 wenigen Fehler des Spiel, die konsequent, aber etwas zu hart mit 2 Minuten vom gut leitenden Gespann Erhart/Geier bestraft wurden. So fand mit sich mit 4 Feldspielern in der Abwehr wieder. Diese Überzahlsituation spielte Metten gekonnt aus und erhöhte auf 18:22. Man versuchte sich nochmal dagegen zu stemmen und durch Manndeckung schnelle Tore zu erzielen, aber mehr als das Endergebnis von 21:23 war am Ende nicht mehr drin.
Man hat Metten richtig gefordert und war über weite Strecken ebenbürtig und das kann die junge ASV-Mannschaft stolz machen. Wenige leichte Fehler und die individuelle Klasse der Mettener gaben am Ende den Ausschlag für die knappe Niederlage, auch wenn man sich mit dieser Leistung am Ende vielleicht einen Punkt verdient gehabt hätte.

Für den ASV spielten:
Dlask, Schäfer (Tor)
Stoschek, Darling (2), Konwitschny, Zeiner, Hubrich (4), Gierke (5/4), Hornung (2), Leibmann (2), Grund, Pscherer, Hutterer (5), Ehleiter (1)

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