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Lange mitgehalten

Am vergangenen Mittwoch reisten die 2. Herren zum Nachholspiel beim SC Eching. Die Vorzeichen waren klar. Eching musste gewinnen, um den 3. Tabellenplatz zu verteidigen, Dachau konnte befreit aufspielen, da man seit dem letzten Spieltag auch rechnerisch nicht mehr absteigen konnte.
Zu Wochenbeginn schrumpfte der Kader wegen kleinerer Blessuren ein wenig zusammen, die nun bis nächsten Spiel auskuriert werden können, auch am Spieltag selbst gab es noch eine Absage, sodass man im Rückraum lediglich eine Wechselmöglichkeit hatte. Dadurch gab es ein wenig Bedenken, ob die Kraft so gegen Eching reichen könnte. Sie reichte lange und man konnte Eching so bis zur 59. Minute ärgern und hielt das Spiel so lang es ging offen.
Man war von Anfang an wach und gewillt es Eching so schwer wie möglich zu machen.
Schnell konnte man mit 1:3 in Führung gehen. Doch Eching fing sich und glich zum 4:4 aus. Die ASV-Männer machten das Beste aus ihrer Situation. Vorne geduldig und lange spielen, um sich die Kraft für die Abwehrarbeit aufzusparen. So spielte man die Angriffe lange aus und fand meist den freien Mann. In der Abwehr stabilisierte man sich auch zunehmend, einzig Steffen Benteler bekam man nicht in den Griff.
Bis zum 8:8 ging es hin und her. Machte Eching ein Tor, glich Dachau aus. Machte Eching einen Fehler, stand der ASV dem in nichts nach. So lies man die Möglichkeiten liegen, auch mal wieder auf 2 oder 3 Tore wegzuziehen. Eching macht das zum Ende der ersten Halbzeit besser, auch weil im Spiel der Dachauer ein wenig der Wurm drin war. Unnötige Abschlüsse und einfache Ballverluste führten dazu, dass Eching zur Halbzeit auf 14:12 stellen konnte.
Die Halbzeitansage war klar. Wieder mit Hirn agieren, Kräfte sparen und sich auf die simplen Dinge konzentrieren.
War man zu Beginn der Partie sofort voll da, verschlief man den Anfang der 2. Halbzeit und machte 2 einfache Fehler, die Eching prompt bestrafte und auf 16:12 erhöhte.
Doch wie schon die komplette Saison über, lässt man sich auf bei einem 4-Tore-Rückstand nicht hängen, sondern kämpft sich wieder zurück. So auch in Eching. Auch bedingt dadurch, dass nun Eching die einfachen Fehler beging und wir so zu leichten Toren kamen. In der 41. Minute konnte man wieder zum 19:19 ausgleichen. Man hatte sich wieder rangekämpft und war dran, dass Spiel zu drehen. Wenn da die Echinger-Auszeit nicht gewesen wäre.
Wir leisteten uns 2 Ballverluste und nahmen uns 2 unnötige Würfe, die Eching wieder bestraften und so lag man wieder 23:19 hinten.
Es war kein handballerischer Leckerbissen, aber man sah 2 Mannschaften, die füreinander kämpften und alles in die Waagschale warfen und die gegnerischen Fehler jeweils gnadenlos bestraften.
Und so war nun wieder der ASV an der Reihe. Gestützt durch eine gute Abwehrarbeit zwang man Eching zu schlampigen Pässen und ließ keine gute Möglichkeit zu und wenn doch was aufs Tor kam, war einmal mehr Valentin Hagitte im Tor zur Stelle, der sich von Minute zu Minute steigerte.
So glich man in der 55. Minute auf 25:25 aus und das Spiel war wieder völlig offen und es konnte in beide Richtungen ausschlagen. Beim 27:26 für Eching, dann der Pfostentreffer und in der Abwehr holte man sich eine 2-Minuten-Strafe ab. So erzielte Eching dann noch 2 Tore und gewann am Ende verdient mit 29:26.
Es war ein kampfbetontes, aber nie unfaires Bezirksliga-Spiel, das lange offen gehalten werde konnte. Am Ende waren es wieder Kleinigkeiten, die gefehlt haben, um einen der Vorderen zu schlagen, wie schon gegen Deggendorf oder Pfaffenhofen.
Ein Lob auch an die beiden Unparteiischen Durmaz/Weber, die ihre Linie durchzogen, auf beiden Seite eine gewisse Härte zuließen und so nie den Spielfluss herausnahmen.

Nun kann man das spielfreie Wochenende nutzen, um etwaige Blessuren auszukurieren, sodass man dann mit "vollem" Kader und top fit am 3.4. zum Derby gegen Dachau 65 antreten kann.

Für den ASV spielten:
Hagitte
Schneider (2), Konwitschny, Hanauer (6), Hamann (3), Gierke (8/1), Leibmann (2), Pscherer (2), Westermeier (1), Schwalbe (1), Peters (1)

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