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Murmeltiertag, oder dritte Saison, dritte Niederlage

Und täglich grüßt das Murmeltier, wie auch in den letzten beiden Jahren, so entführte auch diesmal der TSV Ismaning beide Punkte aus der Georg-Scherer-Halle. Die ersten Damen des ASV Dachau mussten sich den Gästen mit 23 : 25 beugen. Für Dachau stand das Spiel unter keinem guten Stern, fehlten doch mit Anna Rauh und Conny Karg zwei Spielerinnen und es kam noch schlimmer. Bereits in der 13 Minute musste Johanna Leubner ausscheiden, in der Schlussphase verletzte sich dann auch noch Sarah Rocher. Das Spiel begann gut für Dachau, Sarah Gramenz warf das erste Tor, Ismaning glich aus doch bis zur 8. Minute hatte Dachau durch zwei weitere Tore von Sarah Gramenz und eins von Johanna Leubner den Spielstand auf 4 : 1 gestellt. Die Gäste legten jetzt aber konsquent nach und hielten dagegen, Dachau konnte sich nicht weiter absetzen, auch wenn beim 9 : 5 in der 23. Minute ein vier Tore Vorsprung erreicht war. Celina Schwaiger war bis dahin zweimal vom Punkt erfolgreich gewesen, auch Anne Gerhards war zum ersten Mal treffsicher. Aber Ismaning holte auf, verkürzte erst auf zwei Tore, dann auf ein Tor und Dachau warf nur noch zwei Tore, der Halbzeitstand 11 : 10. Der Beginn der zweiten Halbzeit war zäh, erst nach fünf Minuten warf Franzi Spatz das Tor zur 12 : 9 Führung. Dann brach das Unheil über Dachau herein, acht Minuten Schwächephase, im Angriff gelang kein Tor, in der Deckung fanden die Ismaninger Spielerinnen immer wieder Lücken, sechs Tore in Folge und die Gäste führten mit 16 : 12, das Spiel schien in der 42. Minute entschieden. Mit dem Tor zum 16 : 13 beendete Simone Unger die torlose Dachauer Zeit, aber Dachau konnte nur immer mal wieder verkürzen, Ismaning stellte den alten Abstand wieder her. So ging das bis zur 54. Minute, da stand es dann 23 : 19 für den TSV, für die Dachauer Tore hatten Birgit Surauer, Franzi Spatz und Steffi Weber gesorgt. Aber plötzlich wurde es noch einmal spannend, Celina Schwaiger und Steffi Unger verkürzten auf zwei Tore, das nächste Tor fiel für Ismaning, aber es war noch nicht das Ende, denn in der 60. Minute erzielte erst Franzi Spatz das 22 : 24, eine offene Deckung, den schnellen Ballgewinn und ein weiteres Tor zum 23 : 24. Da waren noch 19 Sekunden zu spielen. Ismaning nahm die Auszeit, um die Hektik aus dem Spiel zu nehmen, spielte den Angriff länger und bekam schlussendlich noch einen Strafwurf zugesprochen, der das letzte 25. Tor brachte. Trotz dieser Niederlage bleiben die Damen natürlich in der Spitzengruppe der Bayernliga. „An der kämpferischen Leistung und der Moral der Mannschaft gibt es nichts auszusetzen, mit den Ausfällen vor und während des Spiels fehlten dann auch Alternativen.“ so Trainer Bernhard Karg nach dem Spiel.


Stenogramm
Vroni Marquart (TW), Zoe Chioato (TW), Birgit Surauer 3, Simone Unger 2, Celina Schwaiger 3/2, Anne Gerhards 2, Franziska Spatz 4, Sarah Rocher, Sarah Gramenz 4, Johanna Leubner 2 Stefanie Unger 1, Steffi Weber 2/2

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