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Eine Niederlage kostet die Tabellenspitze

+++ HG Zirndorf – ASV Dachau 25:19 (12:8) +++

Auswärtsspiele schreiben ihre eigenen Gesetze. Eine ungewohnt kleine Halle, in der das Publikum gezwungen ist über das Spielfeld zu laufen um zu ihren Plätzen zu gelangen. So klein, dass man als Außenspieler über Zuschauerfüße fällt wenn man nicht aufpasst. Ein Spielball ohne das gewohnte Harz. Man kann es nur wiederholen: Auswärtsspiele schreiben ihre eigenen Gesetze. Jedoch genau das muss einem bewusst sein, vor allem, wenn man als Tabellenführer bei der HG Zirndorf anreist. Nicht nur die gegnerische Mannschaft ist, als Zweitplatzierter, scharf auf deinen „Sturz“, sondern die Fans peitschen ihre Mannschaft unaufhaltsam an.

Zum „Sturz“ kam es trotzdem. An der Einstellung lag es definitiv nicht, die Stadtwalddamen kämpften bis zum Schluss. Aber es gibt einfach Tage, da klappt nichts wie man es sich vorstellt.

Das Spiel fing mit viel Nervosität auf beiden Seiten an, denn nach 7 Minuten stand es erst 2:2. Beide Mannschaften schenkten sich keinen Zentimeter Boden und bis um Stand von 6:7 hielten die Dachauerinnen auch gut mit, bevor es immer schwerer fiel, gegen die gut stehende Zirndorfer Defensive, zum Torerfolg zu kommen. In der eigenen Abwehr ließ man vor allem Meike Fenn (9 Treffer) zu viele Freiräume und so stand es blitzschnell 11:7. Auch gegen die Kreisläuferin der HG tat man sich schwer. In die Halbzeit ging man schließlich mit einem 12:8-Rückstand.

Die zweite Halbzeit fing vielversprechend an, denn die ASVlerinnen schafften es, mit einem enormen Kraftaufwand, auf 16:15 heran zu kommen. Dann kassierte der ASV jedoch zwei 2-Minuten Strafen welche ihnen das Genick brachen. Die HG Zirndorf schaffte es sich endgültig auf 23:17 ab zu setzen. Aus dem Rückraum trafen die Dachauerinnen nicht, die Anspiele an den Kreis wurden unterbunden und man scheiterte immer öfters an der gegnerischen Torhüterin. So gelang es den Stadtwalddamen in der Schlussphase nicht mehr den Abstand zu verkürzen und man verlor das Spitzenspiel mit 25:19.

Nun heißt es Mund abwischen, denn am Sonntag (21.2 – 15:00) kommt bereits der nächste harte Brocken in die Georg-Scherer-Halle. Gegen die HSG Dietmannsried/Altusried haben die Damen I noch eine Rechnung offen, denn man verlor das Hinspiel unglücklich mit 28:27. Über zahlreiche Unterstützung würden sich die Damen sehr freuen.

Für den ASV spielten und trafen:
Zoé Chioato (TW), Vroni Marquart (TW), Conny Karg (3), Sarah Rocher (3), Anne Gerhards, Simone Unger (3), Celina Schwaiger (3/3), Hannah Leubner (2/1), Sarah Gramenz (1), Anna Rauh (1), Franzi Spatz (1), Steffi Unger (1), Steffi Weber (1)

Danke Zoé

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