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Ohne vier und doch gewonnen

Die zweiten Damen des ASV Dachau haben sich schlussendlich mit 25 : 22 gegen die HSG Glonntal durchgesetzt. Doch die Zeichen standen nicht gut, vier Spielerinnen der Stammmannschaft mussten ersetzt werden. So wurden vier A-Jugendliche ins Team eingefügt, die, soweit sie eingesetzt wurden, ihre Sache gut machten und so den anderen Spielerinnen wichtige Erholungsphasen ermöglichten. Das Spiel brauchte länger um in Fahrt zu kommen, erst in der fünften Minute erzielte Louisa Schlesinger das erste Tor für Dachau, dem dann auch bald der Ausgleich folgte. So ging das Spiel zunächst auch sehr ausgeglichen weiter, mal führte Dachau, mal führte Glonntal, in der 17. Minute mit 7 : 6. Für die Dachauer Tore waren bis dahin Hannah Hauger dreifach, Isabelle Morgott und Vanessa Werner verantwortlich. Den Ausgleich erzielte Sarah Werthmüller, die Führung zum 8 : 7 auch. Der Knoten war geplatzt, auch bei Vanessa Werner, die zwei Tore in Folge erzielte, wieder Sarah Werthmüller, Vanessa Werner und dann noch Belinda Morgott. Auch Miriam Köhler im Tor machte mit, hielt einen Strafwurf, die Deckung stand sicher und so gelangen halt bis zur 26. Minute acht Tore ohne Gegentor, es stand 14 : 7 für Dachau. Bis zur Pause verringerte Glonntal den Vorsprung auf fünf Tore, mit 14 : 9 wurden die Seiten gewechselt. Zwei schnelle Tore durch Hannah Hauger und Isabelle Morgott nach dem Wiederanpfiff, beim 16 : 9 war der Abstand wieder hergestellt. Doch dann folgten 15 Minuten der Dachauer, in denen der Erfolg sehr ins Wanken geriet. Glonntal kam immer besser ins Spiel, konnte aus dem Rückraum oder durch schnelle Gegenstöße einfache Tore erzielen. Gleichzeitig war auch die Deckung aufmerksamer, Dachauer Tore wurden seltener, nur noch vier Tore gelangen bis zur 50. Minute, da hatte sich Glonntal auf 20 : 19 herangekämpft. Sarah Werthmüller warf das 21 : 19, Elisabeth Grenzmann, die nun das Tor hütete, hielt einen Konter und wurde sicherer, Dachau war wieder im Spiel. Auch wenn Glonntal noch einmal auf 21 : 20 verkürzte, ein Tor durch Hannah Hauger und drei Tore durch Vanessa Werner brachten den entscheidenden Vorsprung. Daran änderten auch die beiden Gegentore nichts mehr, der Erfolg war trotz der schwierigen Ausgangslage geschafft.

Stenogramm:
Elisabeth Grenzmann (TW), Miriam Köhler (TW), Bettina Hoffmann, Isabell Gebhardt, Vanessa Werner 8/1, Isabelle Morgott 2, Hannah Hauger 6/2, Belinda Morgott 1, Luisa Schlesinger 1, Sarah Werthmüller 7, Chiara Weindl, Michaela Mertl, Marlies Huber, Julia Golob (n.e.)

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