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Ein toller Heimsieg, der Kampf um die Meisterschaft ist wieder offen

Standing Ovations gab es für die ersten Damen des ASV Dachau von den Zuschauern, hatten sie doch in einem packenden Spiel den Gästen des HSV Bergtheim die erste Saisonniederlage beigebracht. Doch erstmal sah es garnicht da nach aus, denn über weite Strecken musste man eher eine Niederlage befürchten. Die erste Viertelstunde gehörte dem ASV, Sarah Gramenz brachte die Damen mit 1 : 0 in Führung und Anne Gerhards erhöhte auf 2 : 0 , dann kam aber auch Bergtheim zum ersten Torerfolg. Doch noch hielt Dachau den Vorsprung, vergrößerte ihn sogar bis auf 5 : 2 in der 11. Minute. Aber Dachau ließ auch einige Chancen liegen und hätte schon höher führen können. Das galt aber auch für die Gäste, die teilweise ebenso unglücklich agierten oder auch an Holz oder an Zoé´Chioato im Tor scheiterten. Bergtheim intensivierte seine Angriffe und die Dachauer Deckung war etwas spät dran, zwei Siebenmeter waren die Folge, die Gäste verkürzten auf 5 : 4. Eine Unterzahl überstand Dachau ohne Gegentor, Johanna Leubner konnte auch einen Strafwurf unter bringen, es waren 18 Minuten gespielt und es stand 6 : 4 für Dachau. Allerdings kam nun die stärkste Phase der Gäste, die zeigten warum sie bisher ohne Niederlage waren, sie kombinierten schnell und kamen vor allen Dingen immer wieder über den rechten Rückraum zu Toren. Bergtheim holte Tor um Tor auf, in der 20. Minute hatten sie ausgeglichen, und bis zur Halbzeit einen vier Tore Vorsprung herausgespielt. Nur Conny Karg konnte noch ein Tor erzielen, so daß mit 7 : 11 die Seiten gewechselt wurden. Und kaum war die Partie wieder angepfiffen erzielte Bergtheim das nächste Tor. Doch merkwürdigerweise gab diese Führung Bergtheim keine Sicherheit und Dachau spielte nach dem Motto „ Bis hierher und nicht weiter“. Zwei Tempogegenstöße von Simone Unger, Spielstand 9 : 12, drei Tore durch Birgit Surauer, Johanna Leubner und Conny Karg, es waren 38 Minuten gespielt und das Spiel war beim 12 : 12 wieder offen. Erfolgreiche Deckungsarbeit, ein abgewehrter Tempogegenstoß, eine Unterzahl ohne Gegentor, in dieser Phase klappte bei Dachau vieles, bei Bergtheim wenig. Noch einmal kam Bergtheim zurück und ging mit zwei schnellen Toren in der 40. und 41. Minute mit 14 : 12 in Führung. Diesmal ließ sich Dachau nicht wieder so herspielen wie in der ersten Halbzeit, im Gegenteil Conny Karg war erneut zweimal erfolgreich, Ausgleich zum 14 : 14, Sarah Rocher konnte sich am Kreis durchsetzen, Sarah Gramenz fand zweimal die Lücke, Dachau hatte sich wieder mit 17 : 14 in Front gebracht. Zehn Minuten waren noch zu absolvieren, erwartungsgemäß wollte sich Bergtheim nicht geschlagen geben, konterte sofort zum 17 : 15. Johanna Leubner überlupfte die Bergtheimer Torfrau, 18 : 15, wieder ein Gegentor und dann das neunzehnte Tor für Dachau durch Anne Gerhards, prompt ein erneutes Gegentor, dennoch 19 : 17 für Dachau, aber es waren noch lange sieben Minuten zu spielen. Dachau agierte leidenschaftlich in der Deckung, Bergtheim berannte das Dachauer Tor, meistens ohne Erfolg. Dachau geriet in Unterzahl, es brachte aber den Gästen nur ein Tor, so stand es 19 : 18 und immer noch drei Minuten zu spielen. Bergtheim ging zur offenen Deckung über, ohne Erfolg. Bernhard Karg nahm eine Auszeit und stellte die Mannschaft noch einmal ein. Der Wurf von Conny Karg, nicht einmal besonders hart, rutschte der Torhüterin aus Bergtheim durch die Beine, 20 : 18 der Spielstand, es war das finale Tor. Einen noch folgenden Angriff der Bergtheimer wehrte Dachau ab, Zoé hielt den Ball, die letzten Sekunden verstrichen. Dachau jubelte, die Bergtheimer Gäste ließen die Köpfe hängen. Mit diesem Erfolg der ASV Damen ist der Abstand zu Bergtheim auf ein Pünktchen geschrumpft, die Mesterschaft wieder offen.

Stenogramm:
Zoe Chioato (TW), Vroni Marquardt (TW) Birgit Surauer 1, Simone Unger 3, Celina Schwaiger, Anne Gerhards 3, Anna Rauh, Franziska Spatz, Sarah Rocher 1, Sarah Gramenz 3, Johanna Leubner 3/2, Cornelia Karg 6, Stephanie Unger

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