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Arbeitssieg bringt auch zwei Punkte

„Wir haben einen Arbeitssieg geholt,“ so Trainer Bernhard Karg nach dem Erfolg der Bayernligadamen des ASV Dachau im Spiel gegen die HSG Fichtelgebirge. Stimmt, aber das bringt eben auch zwei Punkte. Mit 24 : 18 fiel der Sieg dann doch deutlich aus und war eben auch in dieser Höhe verdient. Gleich der erste Angriff brachte auch das erste Tor für Dachau durch Sarah Gramenz, doch dann war erstmal Pause angesagt. Es entwickelte sich ein schnelles Spiel, bei dem die Fehlerquote, auf beiden Seiten, der Geschwindigkeit proportional erschien. So dauerte es bis zur 6. Minute, dann versenkte Stephanie Unger mit dem zweiten Versuch den Ball zum 2 : 0. Und so als wäre es ein Weckruf für die Gäste gewesen, sie erzielten aus dem Rückraum den Anschlusstreffer. Viel Speed, viele Fehler, gehaltene Würfe prägten die ersten 15 Minuten. Anne Gerhards warf das 3 : 1, eine erste Unterzahl für Dachau, doch da konnte Conny Karg sich durchsetzen, den fälligen Siebenmeter verwandelte Johanna Leubner. Kaum wieder komplett, entschieden die Schiedsrichter erneut auf Zeitstrafe gegen Dachau. Diesmal machten es die Gäste besser, sie glichen zum 4 : 4 aus, um kurz darauf sogar mit 5 : 4 in Führung zu gehen. Dann schlug Dachau zurück, Conny Karg und zwei mal Konter durch Stephanie und Simone Unger brachten Tore und Dachau war beim 7 : 5 nach 19 Minuten wieder zurück. Nachdem Zoé Chioato doch Probleme bei den Rückraumwürfen hatte, beorderte der Trainer Vroni Marquardt ins Tor, die einige Würfe entschärfen konnte. Noch bleib das Spiel eng, doch auf das 7 : 6 folgten zwei Tore für Dachau durch Anne Gerhards und Sarah Rocher, erstmalig beim 9 : 6 war der Vorsprung auf drei Tore angewachsen, Diesmal konnte auch eine erneute Zeitstrafe Dachau nicht aus der Ruhe bringen, die zwei Minuten brachten zwei Tore für die HSG, durch Birgit Surauer und Conny Karg aber auch zwei für Dachau. Einen Siebenmeter verwandelten die Gäste noch zum 11 : 9 nach 26 Minuten Spielzeit, dann war Dachau am Zuge und stellte bis zur Halbzeitpause durch Tore von Eva Schmidt vom Punkt, Stephanie Unger und mit zwei Rückraumtoren durch Birgit Surauer auf 15 : 9. Das dies bereits die Entscheidung war, das war erst am Spielende zu sehen. Das erste Tor der zweiten Halbzeit erzielten die Gäste. Dachau spielte erstmal schnell, fing Bälle heraus doch, ählich wie auch die HSG, es dauerte bis der Torerfolg sich einstellen sollte. Sarah Rocher war in der 37. Minute erstmals wieder erfolgreich, dann gleich das nächste Tor von Eva Schmidt, 17 : 10, sieben Tore Vorsprung. Trotz eines weiteren Tores von Sarah Rocher, die vom Kreis erfolgreich war, zwei schnelle Tore durch die Gäste, der Vorsprung war noch einmal auf fünf Tore geschrumpft, da waren aber auch schon 43 Minuten gespielt. Vier Minuten später, Anna Rauh und Johanna Leubner konnten die gegnerische Torfrau überwinden, wieder führten die Stadtwalddamen mit 20 : 13 und sie hatten das Spiel im Griff. Es war unwahrscheinlich, dass diese Partie noch kippen könnte. Vier Tore warfen die Dachauer Damen noch, auch Franzi Spatz reihte sich noch in die Torschützen ein. Dass das letzte Tor für die HSG Fichtelgebirge fiel trübte die Freude bei Mannschaft und Zuschauern nicht. Mit Ausnahme von Celina Schwaiger, die zwar auf der Bank saß, aber wegen einer Verletzung aus dem Ismaningspiel nicht eingesetzt wurde, warfen alle 11 Feldspielerinnen Tore, eine starke Leistung.

Zoe Chioato (TW), Vroni Marquardt (TW) Birgit Surauer 4, Simone Unger 1, Celina Schwaiger, Anne Gerhards 3, Anna Rauh 1, Franziska Spatz 1, Sarah Rocher 4, Sarah Gramenz 1, Johanna Leubner 2/1, Cornelia Karg 3, Stephanie Unger 3, Eva Schmidt 2/1

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